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Autobauer Opel drückt bei Elektromobilität auf die Tube

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Die Rüsselsheimer bringen 2020 zwei weitere Elektrovarianten auf den Markt – beim Vivaro und beim Mokka-Nachfolger. Mit einer Corsa-Version will Opel ein „Volkselektroauto“ bauen.

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RÜSSELSHEIM/MAINZ – Dass Opel bei der Elektrifizierung seines Modellportfolios beschleunigen will, hatte der Rüsselsheimer Autohersteller bereits angekündigt. Jetzt konkretisiert das Unternehmen seine Pläne. 2020 bietet Opel zwei weitere Elektrovarianten an: beim Transporter Vivaro und beim Nachfolger des Mokka X. Das kündigte Chef Michael Lohscheller am Mittwochabend auf einer Veranstaltung in Mainz an. „Wir treiben die Elektrifizierung unseres Portfolios konsequent voran“, so Lohscheller.

Bereits im ersten Halbjahr 2019 werden zwei andere Opel-Stromer für die Bestellung freigegeben: Der neue Corsa als reine Batterie-Variante sowie das SUV Grandland X als Plug-in-Hybrid. Den Corsa will Lohscheller als „echtes Volkselektroauto“ positionieren. Wie viel der Corsa-Stromer kosten wird, dazu machte er noch keine Angaben. Bis 2024 will Opel seine Modellpalette komplett elektrifiziert haben. „Sprich: In ausnahmslos jeder Baureihe werden wir auch einen Hybrid oder ein vollelektrisches Fahrzeug anbieten“, so Lohscheller.

Ein wichtiger Grund für das Elektro-Engagement von Opel und anderer Hersteller sind die sich immer weiter verschärfenden Vorgaben der EU zum CO2-Ausstoß der Fahrzeugflotte eines Autobauers. Die neuen Elektrovarianten würden dem Unternehmen helfen, „die ab 2020 geltenden anspruchsvollen europäischen CO2-Vorgaben zu erfüllen“, sagte der Opel-Chef.

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