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Kronprinzessin Mette-Marit hat chronische Lungenkrankheit

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Schon öfter musste sie Termine absagen – nun wurde eine schwere Erkrankung der norwegischen Prinzessin diagnostiziert.

Prinzessin Mette-Marit und Prinz Hakoon bei einem Auftritt in New York vor drei Jahren.

Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit (45) leidet an einer chronischen Lungenkrankheit. Die Lungenfibrose werde ihre Arbeitskraft künftig einschränken, teilte das norwegische Königshaus am Mittwochabend mit. Sie leide seit einigen Jahren unter Beschwerden, erklärte Mette-Marit in der Sendung „Dagsrevyen“ im staatlichen Fernsehen NRK. Nun sei sie erleichtert, die Ursache zu kennen. Sie und ihr Mann, Kronprinz Haakon, hätten sich entschlossen, die Öffentlichkeit zu informieren, weil sie wegen der Krankheit zeitweise weniger offizielle Termine wahrnehmen werde.

Patienten leiden unter Kurzatmigkeit

Die Krankheit der Prinzessin verlaufe langsam, erklärte ihr Arzt Kristian Bjøro vom Osloer Rikshospitalet. Es handele sich um eine ungewöhnliche Form der Lungenfibrose, die nicht auf äußere Einflüsse rückführbar sei. Momentan deute vieles auf eine Autoimmunerkrankung hin. Die Behandlung werde in Zusammenarbeit mit ausländischen Spezialisten in Norwegen geschehen.

Lungenfibrose ist ein Zustand, bei dem die Lunge durch chronische Entzündung des Bindegewebes angegriffen wird. In der Folge nimmt die Lungenfunktion ab, Sauerstoff kann schlechter umgesetzt werden und Patienten leiden unter Kurzatmigkeit, Husten und Atemnot. Lungenfibrose ist nicht heilbar, der Fortschritt der Krankheit kann aber bei rechtzeitiger Entdeckung verlangsamt werden. (dpa)

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